Intelligente Technologien

Erzeugung. Speicherung. Vermarktung.

Die dezentrale Energieversorgung bietet hocheffiziente und marktbewährte Technologien zur wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Strom- und Wärmeversorgung von privaten und gewerblich genutzten Gebäuden.

Gerne möchten wir Ihnen die von uns eingesetzten intelligenten Technologien zur Erzeugung und Speicherung sowie die zugehörigen Vermarktungs-Dienstleistungen im Folgenden vorstellen.

Kontaktieren Sie uns gerne, um ein auf Ihr aktuelles Projekt abgestimmtes Angebot zu erhalten!

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Erzeugung

Kraft-Wärme-Kopplung

In einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (abgekürzt KWK-Anlage) wird die in einem Primärenergieträger (z.B. Erdgas, Biogas) vorhandene Energie gleichzeitig in Strom und Wärme umgewandelt. Anders als bei Großkraftwerken, welche die generierte Wärme oft über Kühltürme an die Umgebung abgeben, wird bei der KWK auch die erzeugte Wärme einer lokalen Nutzung zugeführt. Der in der KWK-Anlage realisierte Gesamtwirkungsgrad ist dadurch mit deutlich über 90% im Vergleich zu Großkraftwerken sehr hoch.

Die in der Gebäudeversorgung eingesetzten KWK-Anlagen werden oft als Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet. Sie ermöglichen eine besonders umweltfreundliche und wirtschaftliche Betriebsweise, da die Dimensionierung der elektrischen und thermischen Anlagenleistung im Planungsprozess optimal an die vorhandene Verbrauchssituation angepasst werden können.

Blockheizkraftwerke spielen ihre zahlreichen Vorteile besonders in Gewerbebetrieben und Mehrfamilienhäusern aus:

  • Stromkosten senken:
    Selbst produzierter Strom der KWK-Anlage ist weitaus günstiger als der aus dem Netz bezogene Strom des Lieferanten.
  • Unabhängigkeit steigern:
    Eine KWK-Anlage macht langfristig unabhängiger von Strompreissteigerungen und Energielieferanten.
  • Zuverlässigkeit genießen:
    Die hocheffizienten Kleinkraftwerke produzieren zuverlässig Strom und Wärme, dann wenn diese gebraucht werden, unabhängig von Tageszeit und Wetter.
  • Rendite erhöhen:
    geringere Ausgaben für Energie bedeuten einen höheren Gewinn für das Unternehmen.
  • Wettbewerbsfähigkeit verbessern:
    ein langfristig kalkulierbarer preisgünstiger Strompreis fördert die Wettbewerbsfähigkeit.
  • Gebäude-Effizienz steigern:
    Für Neubau- und Sanierungsprojekte gelten strenge Energieeffizienzauflagen. Ein Blockheizkraftwerk kommt im Vergleich zur getrennten Strom und Wärmeerzeugung mit bis zu 40 Prozent weniger Primärenergie aus und erzielt sehr gute Primärenergiefaktoren.
  • Umwelt-Image fördern:
    Ein BHKW reduziert CO2-Emissionen im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme um bis zu 60 Prozent. Es verdeutlicht umweltbewusstes, nachhaltige Handeln und bietet eine klare Differenzierungsmöglichkeit von Wettbewerbern.

Aufgrund der beschriebenen Umweltfreundlichkeit werden Blockheizkraftwerke vom Gesetzgeber finanziell gefördert. Neben einem Investitionszuschuss für BHKW, Wärmespeicher und Wärmenetze werden ebenfalls günstige Kredite von öffentlichen Banken vergeben, sowie der in der Anlage erzeugte Strom besonders vergütet.

Die Wirtschaftlichkeit einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage wird ganz wesentlich durch die optimale Dimensionierung der Anlagenleistung auf Basis der vorliegenden elektrischen und thermischen Verbrauchssituation bestimmt.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Sprechen Sie uns an!

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Photovoltaik

Strom aus Sonnenlicht

Eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) besteht aus den Photovoltaik-Modulen, welche aus Sonnenlicht Gleichstrom erzeugen und einem Wechselrichter, der daraus die in Deutschland übliche Wechselspannung von 230 Volt generiert.

Während der in Großkraftwerken erzeugte Strom oft über weite Entfernungen und mit Netzverlusten zu den Verbrauchern transportiert werden muss, kann der in der PV-Anlage generierte Strom direkt am Ort der Entstehung genutzt werden.

Strom aus Photovoltaikanlagen ist nicht nur für Einfamilienhäuser interessant. Gerade Gewerbebetriebe und Mehrfamilienhäuser verfügen oft über geeignete Dachflächen. PV-Anlagen für den Eigenverbrauch sind immer eine lohnende Investition:

  • Stromkosten senken:
    Selbst produzierter Sonnenstrom ist weitaus günstiger als der aus dem Netz bezogene Strom des Lieferanten, um 50 Prozent und mehr.
  • Unabhängigkeit steigern:
    Eine Photovoltaik-Anlage macht langfristig unabhängiger von Strompreissteigerungen und Energielieferanten.
  • Rendite erhöhen:
    Mit geringeren Ausgaben für Energie bleibt einfach mehr übrig.
  • Wettbewerbsfähigkeit verbessern:
    Ein langfristig kalkulierbarer preisgünstiger Strompreis fördert die Wettbewerbsfähigkeit.
  • Umwelt-Image fördern:
    Eine Photovoltaik-Anlage verdeutlicht umweltbewusstes, nachhaltige Handeln und bietet klare Differenzierung von Wettbewerbern.
  • Zuverlässigkeit:
    Hersteller geben heute Leistungsgarantie über 25 Jahre.

Photovoltaik-Anlagen werden in Deutschland im Rahmen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2017) gefördert, in welchem beispielsweise die über 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung geregelt wird. Einige Länder bieten darüber hinaus eigene Förderprogramme an. Weiterhin werden günstige Kredite von öffentlichen Banken vergeben.

Stand Anfang 2017 sind in Deutschland über 1,5 Mio. PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 40 GW installiert. Dies entspricht etwa der Leistung von 40 zentralen Großkraftwerken oder etwa der Hälfte des Spitzenbedarfs aller elektrischen Verbraucher in Deutschland.

Die Aufteilung von Eigennutzung und Netzeinspeisung des in der Photovoltaik-Anlage produzierten Stroms wird erheblich durch Größe und Ausrichtung der PV-Anlage sowie das individuelle Verbrauchsverhalten im Objekt bestimmt. Diese gegenseitige Abhängigkeit wird im individuellen Planungsvorgang berücksichtigt.

Sie möchten mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie uns.

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Solarthermie

Wärme aus Sonnenlicht

Im Gegensatz zur Stromerzeugung in Photovoltaik-Anlagen wird in einer Solarthermie-Anlage Wärme erzeugt, die zu Heizzwecken oder zur Warmwasser-Bereitung verwendet werden kann. In Deutschland beträgt die maximale Kraft der Sonne, die auf eine Fläche von einem Quadratmeter auftrifft, in den Sommermonaten etwa 1.000 Watt. Unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades kann durch einen Solarkollektor von 1 m2 somit eine Wärmeleistung von bis zu 800 Watt erzeugt werden. Diese thermische Leistung wird durch Rohre vom Dach des Hauses in einen thermischen Speicher übertragen und steht hier für die weitere Verwendung im Gebäude zur Verfügung.

Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit werden Solarthermie-Anlagen in aller Regel durch einen zweiten Wärmeerzeuger (z.B. ein konventionelles Heizsystem) ergänzt. Durch die Nutzung der Sonneneinstrahlung wird dabei der Brennstoffverbrauch und somit die monatlichen Betriebskosten zukunftssicher und deutlich reduziert. Die Zusammenarbeit von Solar-Anlage und konventionellem System inklusive der jeweiligen Dimensionierung wird im Planungsvorgang individuell in Bezug auf die Wärmelastgänge des Objektes (in der Regel Warmwasser und Heizbedarf) abgestimmt.

Für Wohnhäuser kann eine Solarthermieanlage in Deutschland beispielsweise etwa 60% des jährlichen Warmwasserbedarfs decken. In Verbindung mit einem Warmwasserspeicher kann so auf die konventionelle Brennstoffnutzung (z.B. Erdgas oder Heizöl) in den Sommermonaten fast vollständig verzichtet werden. Bei einer solaren Heizungsunterstützung kann der Heizkessel auch in der Übergangszeit oft ausgeschaltet bleiben.

Solarthermie bietet sich nicht nur für Einfamilienhäuser an; gerade Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Anwendungen bieten oft beste Voraussetzungen, um langfristig planbar Brennstoff einzusparen und die Wärmeversorgung des Objektes damit wettbewerbsfähig zu gestalten:

  • Wärmekosten senken:
    Selbst produzierte Sonnenwärme ist weitaus günstiger als die Wärmeerzeugung auf Basis von Erdgas und Heizöl.
  • Unabhängigkeit steigern:
    Eine Solarthermie-Anlage macht langfristig unabhängiger von Preissteigerungen des Brennstoffs und von Energielieferanten.
  • Umwelt-Standards einhalten und Image fördern:
    Eine Solarthermie-Anlage reduziert den CO2-Bedarf des Gebäudes und ermöglicht so die Einhaltung geforderter Grenzwerte, verdeutlicht umweltbewusstes, nachhaltige Handeln und bietet klare Differenzierung von Wettbewerbern.
  • Rendite erhöhen:
    Geringere Ausgaben für Energie bedeuten einen höheren Gewinn für das Unternehmen.
  • Wettbewerbsfähigkeit verbessern:
    Eine langfristig kalkulierbare preisgünstige Wärme fördert die Wettbewerbsfähigkeit. Eine effiziente Wärmeerzeugung steigert den Wert der Immobilie.
  • Zuverlässigkeit:
    Die Technik der Solarthermie-Anlagen ist seit über 30 Jahren erprobt.

Solarthermie-Anlagen werden auf Bundesebene gefördert. Einige Länder bieten darüber hinaus eigene Förderprogramme an. Weiterhin werden günstige Kredite von öffentlichen Banken vergeben.

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Speicherung

Nachtspeicherheizungen

Nachtspeicherheizungen – oft auch als elektrische Speicherheizung, oder Nachtspeicher-Ofen bezeichnet – verwenden elektrische Energie zur Erzeugung von Wärme.

Häufige Bauformen sind dabei die Fußbodenspeicherheizung, der Einzelofen und seltener auch der Zentralofen. Anzutreffen sind Speicherheizungen oftmals im Wohnungsbestand, da sie besonders von Anfang der 1950er- bis Mitte der 1970er Jahre als Alternative zur Wärmeversorgung mit Kohle, Heizöl und Erdgas verbaut wurden. Die Technologie ist dabei mit etwa 1,6 Millionen aktiven Geräten sowohl im Einfamilienhaus, im Mehrfamilienhaus und in gewerblichen Betrieben verbaut.

Für den Einbau aus Sicht des Bauherren sprachen dabei die eingesparten Räume für eine Zentralheizung (z.B. auf Heizölbasis) und die Brennstofflagerung, sowie die einfache und relativ preiswerte Installation, da lediglich Stromleitungen, aber keine Warmwasser- bzw. Heizkreisrohre, im Haus verlegt wurden. Durch die eingeführten preiswerten Nachtstromtarife zur Aufladung der Wärmespeicher wurde zudem eine stetigere Auslastung der Großkraftwerke in den Nachtstunden erreicht.

Die in den Nachtstunden eingespeicherte Wärme wird von den Speicherheizungen im Verlauf des Tages an die Umgebung abgegeben. Im Fall der Fußbodenspeicherheizung über den Boden, im Fall der Einzelöfen – oft auch mit Unterstützung von Ventilatoren – über die Raumluft.

Da sich die Nachtstromtarife in den letzten Jahren stetig an die normalen Haushaltstarife für Strom angenähert haben, weisen Speicherheizungen heute im Vergleich zu anderen Heizungssystemen relativ hohe – und mit dem Strompreis mittelfristig weiter steigende – Betriebskosten auf. Die oftmals nicht vorhandenen Warmwasser-/ Heizkreis-Rohre erschweren zudem den Umstieg auf eine andere Heizungstechnologie.

Eigentümer, deren Wärmeversorgung ganz oder teilweise auf einer Speicherheizung basiert, sollten aktiv werden. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Durch eine Modernisierung der Regelungstechnik können Aufladezeiten der Speicherheizung automatisiert an den tatsächlichen Wärmebedarf angepasst werden. Auch Abwesenheitszeiten können ganz einfach aktiviert werden, wenn gewünscht auch über SmartPhone oder PC. So können deutliche Einsparungen erzielt werden.
  • Die Installation einer Photovoltaik-Anlage zur lokalen Stromproduktion ist in vielen Fällen wirtschaftlich sinnvoll und möglich.
  • Der Umstieg auf eine andere effizientere Heizungstechnologie kann per Kosten-Nutzen-Analyse untersucht werden.
  • Bestimmung des vorliegenden Stromzählerkonzeptes der Speicherheizung und Überprüfung, ob durch die Wahl eines anderen Heizstromtarifs Kosten eingespart werden können.
  • Meist können besonders durch die regelmäßige Überprüfung vorhandener Angebote alternativer Energieversorger dauerhaft Einsparungen erzielt werden.

Modernisierungsmaßnahmen in Wohngebäuden und gewerblich genutzten Objekten werden durch günstige Kredite von öffentlichen Banken unterstützt.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Optimierung Ihrer Speicherheizung.

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Power2Heat

Elektrische Energie zur Wärmeerzeugung

In Power2Heat-Anlagen (P2H) wird elektrische Energie zur Erzeugung von Wärme eingesetzt.

Viele Warmwasserspeicher in privaten und gewerblichen Anwendungen ermöglichen das Einschrauben eines elektrischen Heizstabes als zusätzliche Wärmequelle. In Kombination mit einer lokalen Stromerzeugung, z.B. in einer Photovoltaik-Anlage oder einem Blockheizkraftwerk, kann dann überschüssiger Strom, der eigentlich in das elektrische Netz eingespeist worden wäre, im Heizstab in Wärme umgewandelt werden. Auf diese Weise lässt sich der Anteil der Eigenstromnutzung und die Unabhängigkeit auch für die Wärmeversorgung des Gebäudes steigern.

Weiterhin lässt sich Brennstoff (z.B. Erdgas oder Heizöl) einsparen, der ansonsten für die konventionelle Warmwasserbereitung oder Gebäudeheizung eingesetzt worden wäre. Auch die Laufzeiten bzw. die Anzahl der Startvorgänge des konventionellen Heizungssystems können auf diese Weise reduziert und somit die Lebensdauer verlängert werden.

Im Planungsprozess für Power2Heat-Anlagen sind dabei neben den genannten Aspekten auch die zugehörigen wirtschaftlichen Kenngrößen gegenüberzustellen und gemäß der Kundenvorgaben zu bewerten. Zu nennen sind hier beispielsweise die Stromgestehungskosten der PV- oder KWK-Anlage, die alternativen Wärmegestehungskosten im konventionellen Heizungssystem, die gültige Einspeisevergütung, die ja dann zumindest teilweise entfällt.

Im gewerblichen und industriellen Anwendungen zur Erzeugung von Warmwasser und Dampf werden je nach technischer Ausführung Tauchsieder, Elektrokessel, oder Ähnliches eingesetzt. Diese befinden sich oft in der Leistungsklasse von einigen hundert Kilowatt bis einige Megawatt und können die Anforderungen des Regelenergiemarktes (auch Demand Response Markt, oder Demand Side Management) sowohl für Minutenreserve als auch für Sekundärreserve erfüllen.

Für eine Anlage mit einer installierten Leistung von 10 MW elektrisch können hierbei Erlöse von bis zu einhunderttausend Euro pro Jahr erzielt werden. Hierbei sind je Einzelfall die technischen Voraussetzungen, wie zum Beispiel die Art der Regelbarkeit (in Stufen / stufenlos), die Möglichkeit zur kontinuierlichen Wärmeabnahme, die Auslegung auf häufige Schaltvorgänge und die kommunikationstechnische Einbindung in ein virtuelles Kraftwerk in der Planung zu untersuchen.

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Stromspeicher

Unabhängigkeit weiter steigern

Mit Hilfe eines Stromspeichers können Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, Blockheizkraftwerken und Windenergieanlagen ihre monatliche Stromrechnung reduzieren und die Unabhängigkeit vom Energieversorger weiter steigern.

Prinzipiell wird dabei überschüssiger Strom aus der lokalen Stromproduktion zwischengespeichert bis er einige Stunden später im Objekt verbraucht werden kann. Am Beispiel der Photovoltaikanlage kann so ein Überschuss aus der Mittagszeit für die elektrische Versorgung des Objektes am Abend oder in der Nacht genutzt werden. Im Falle der Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage kann der Verbrauch der gleichzeitig erzeugten elektrischen und thermischen Energie weiter entkoppelt und an die Bedürfnisse im Haus angepasst werden.

Im Wesentlichen stehen Blei- oder Lithium-Ionen basierte Systeme zur Verfügung, welche sich neben den Investitionskosten auch bzgl. des Systemwirkungsgrads, der Zyklenfestigkeit und der erwarteten Lebensdauer unterscheiden.

Im Planungsprozess sind neben diesen Kenngrößen des Speichers zudem die technischen Anforderungen des Objektes (elektrischer Tageslastgang, erwarteten Leistungsspitzen), die wirtschaftliche Rahmenbedingungen (gültige Einspeisevergütung, Strompreise des Lieferanten) sowie die Bedeutung der gesteigerten Unabhängigkeit für den Kunden zu berücksichtigen.

In den letzten Jahren sind die Preise besonders für Lithium-Ionen-Systeme deutlich gefallen. Weitere Kostensenkungen werden für die kommenden Jahre erwartet. Verschiedene Förderbanken auf Bundes- und Landes-Ebene gewähren zinsgünstige Darlehen, bzw. Tilgungszuschüsse für Neubau und Nachrüstung von Batteriespeichern. Die Zuschüsse können (Stand Januar 2017) bis zu 19 Prozent für private Kleinanlagen und bis zu 50% für gewerblich genutzte Anlagen betragen. Im Verlauf des Jahres 2017 sind an verschiedenen Stellen Absenkungen der Zuschüsse geplant. Stand Anfang 2017 sind in Deutschland ca. 50.000 Stromspeicher in Betrieb.

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Vermarktung

Contracting

Contracting ist ein Schlüsselfaktor für das Gelingen der Energiewende: es steigert die Energieeffizienz der Immobilienversorgung, entlastet den Immobilienbesitzer operativ und finanziell, und leistet einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Klima.

Beim Contracting übernimmt ein Energielieferant (auch Contractor genannt) die Versorgung eines Gebäudes mit der benötigten Energie. Je nach Objekt beinhaltet dies die Lieferung von Wärme und Strom, sowie Kälte, Druckluft oder anderen Energieformen.

Für den Kunden (auch Contracting-Nehmer genannt) ergeben sich im Vergleich zum Eigenbetrieb der Energieversorgung seines Objektes vielfältige Vorteile:

  • Der Contractor plant, finanziert, errichtet und betreibt die Energieversorgungsanlage (z.B. Blockheizkraftwerk oder Photovoltaik-Anlage) und übernimmt dabei auch die Überwachung und Wartung.
  • Die langfristig (z.B. über 10 Jahre) vereinbarten Konditionen bieten dem Contractingnehmer eine günstige Energieversorgung und Planungssicherheit bzgl. seiner zukünftigen Energiekosten.
  • Die Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit des Kunden von externen Kosteneinflüssen und großen Versorgern wird gesteigert, die eigene Liquidität gesichert und eine Konzentration auf das Kerngeschäft ermöglicht.
  • Der Wert der Immobilie wird gesteigert und gleichzeitig der Komfort erhöht.
  • Der Einsatz neuester Technik optimiert die Versorgungssicherheit und bewirkt einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Klima und ermöglicht einen Imagegewinn.

Die wichtigsten Einsatzbereiche für Contracting sind:

  • Wohn- und Bürogebäude,
  • Gewerbe- und Industriebetriebe,
  • öffentliche und kommunale Einrichtungen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Realisierung Ihres Contracting-Projektes.

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Direktvermarktung

Weitere Erlösoption an der Strombörse

Für größere PV-Anlagen und KWK-Anlagen steht als weitere Erlösoption die Direktvermarktung der produzierten elektrischen Energie über das Marktprämienmodell an der Strombörse zur Verfügung. In diesem Fall wird der dezentral erzeugte Strom gleichberechtigt neben konventionell erzeugtem Strom gehandelt und am Markt verkauft. Neben dem reinen Verkaufserlös an der Strombörse wird hierbei weiterhin eine Marktprämie ausgezahlt.

Die Summe aus Börsenerlös und Marktprämie entspricht dabei mindestens der Höhe der garantierten fixen Einspeisevergütung. Die Direktvermarktung ermöglicht somit eine höhere jährliche Vergütung, setzt jedoch auf technischer Ebene auch eine Fernsteuerbarkeit der PV- oder KWK-Anlage durch den beteiligten Direktvermarkter voraus.

Wegen der erhöhten technischen Anforderungen ist diese Vermarktungsform daher erst für größere Anlagen ab mindestens 100 kW interessant. Hier können dann aber jährlich vierstellige Zusatzerlöse erwirtschaftet werden.

Gerne überprüfen wir die Machbarkeit der Direktvermarktung für Ihre Anlage im Rahmen der Anlagenplanung.

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Mieterstrom

Lokal produzierter Strom

Das Konzept des Mieterstroms bringt die Energiewende in die Stadt, denn Mieterstrom ermöglicht es erstmals auch Mietern, Vermietern und Wohnungsbaugesellschaften an der Energiewende teilzuhaben. Basis des Konzeptes ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, oder einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage im Keller des Hauses.

Im nächsten Schritt wird ein Stromliefervertrag zwischen dem Betreiber der dezentralen Anlage (z.B. dem Vermieter oder einem Dienstleister) und den Mietern abgeschlossen. Der Strom, der im Rahmen dieses Vertrages geliefert wird, stammt größtenteils aus der lokal im Haus installierten PV- oder der KWK-Anlage; die übrigen Mengen werden über das öffentliche Netz bereitgestellt. Jeder teilnehmende Mieter hat somit weiterhin volle Versorgungssicherheit.

Basierend auf der Liberalisierung des Strommarktes hat jeder Mieter außerdem die freie Wahl, ob er an dem Mieterstrommodell teilnehmen will. Sowohl für den Mieter als auch für den Vermieter gibt es jedoch gute Gründe dabei zu sein:

  • Da der Strom aus der PV- oder KWK-Anlage ohne Umweg über das öffentliche Stromnetz direkt im Haus verbraucht wird, entlastet er das Stromnetz und damit die Umwelt.
  • Weiterhin können auf diese lokal erzeugte und verbrauchte Energie Strompreisbestandteile des üblichen Netzstrombezugs eingespart werden. Dies betrifft z.B. die Netzentgelte, die Stromsteuer, sowie netzgebundenen Abgaben und Umlagen.
  • Der lokale und nachhaltige Mieterstrom kann im Vergleich zu üblichem Netzstrom somit deutlich preiswerter an die Mieter abgegeben werden; dies generiert Unabhängigkeit von großen Versorgern und eine langfristig wirkende Strompreisbremse.
  • Der Vermieter senkt die Nebenkosten seiner Mieter, steigert nachhaltig die Attraktivität seiner Immobilie und kann ggf. sogar Zusatzerlöse generieren. Und all das ohne eigene Investitionen.

Da die beschriebenen Prozesse erhebliche Kenntnisse zu dezentralen Energieversorgungs-Konzepten und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen voraussetzen, werden Mieterstrommodelle meist durch einen erfahrenen Dienstleister konzeptioniert und durchgeführt.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Realisierung Ihres Mieterstrommodells.

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Smart-Metering

Intelligente Stromzähler

Den tatsächlichen Stromverbrauch erkennt man meist erst am Ende des Jahres bei Erhalt der Jahresabrechnung durch den Stromanbieter. Tauchen hier Überraschungen und erhebliche Nachzahlungen auf, so lässt sich mit den heute in der Regel verbauten Ferraris-Zählern im Nachhinein kaum noch ermitteln, wann und durch welchen Stromverbraucher besonders hohe Kosten verursacht wurden.

Egal ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, oder Gewerbe-Betrieb: mittlerweile ist es bundesweit gesetzlich geregelt, dass jeder den Betreiber seines Stromzählers frei wählen kann. Dies gilt auch bei lokaler Stromproduktion mit Photovoltaik-Anlage oder BHKW. Intelligente Stromzähler (sogenannte Smart Meter) können mit wenig Aufwand eingesetzt werden und viele nützliche Dienste bereitstellen:

  • Der Stromverbrauch wird in Echtzeit und transparent im Internetbrowser oder im Smartphone dargestellt; Informationen stehen zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden.
  • Stromfresser können leicht identifiziert und gegen effizientere Geräte ausgetauscht werden.
  • Auf Wunsch können, gerade für gewerbliche Kunden interessant, Analysen des Stromverbrauchs ganz automatisiert durchgeführt und automatische Benachrichtigung bei ungewöhnlichen Datenwerten eingestellt werden.
  • Die Jahresabrechnung – beispielsweise auch im Mehrfamilienhaus – wird erheblich vereinfacht, da Zählwerte nicht mehr manuell und fehleranfällig übertragen werden.
  • Formalitäten mit dem Netzbetreiber übernimmt der Dienstleister des neuen Zählers.
  • Der nächsten Stromabrechnung können alle Beteiligten ganz entspannt entgegensehen, da keine Überraschungen zu erwarten sind.

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist für größere Verbraucher und größere Stromproduzenten interessant:

Mit dem in 2016 beschlossenen Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende gibt der Gesetzgeber zudem einige Änderungen für Verbraucher und Stromerzeuger vor, die ab dem Jahr 2017 stufenweise eingeführt werden sollen.

Bereits ab 2017 betroffen ist die Gruppe der Stromverbraucher im Bereich größer 20.000 kWh/Jahr, sowie Stromproduzenten über 7 kW installierter Leistung, die unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz oder das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz fallen. Weitere Verbrauchergruppen ab 10.000 kWh/Jahr werden dann nach aktueller Planung ab dem Jahr 2019 folgen.

Gerne unterstützen wir Sie bezüglich Mess- und Zählerkonzepte für Ihren Anwendungsfall.

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